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Webhosting Pro: ein kleines Websiteportfolio geordnet führen

Für mehrere WordPress-Projekte: gemeinsamen Bedarf planen, Zuständigkeiten klären und Ressourcen richtig lesen.

Speicher laut Shop75 GB NVMe
RAM8 GB
vCores4
WordPress-Seiten5

Shopmerkmale, geprüft am 7. Oktober 2026. Details und Quellenabweichungen stehen im Dossier.

Büro mit Laptop, Monitor und gedruckten Gestaltungsentwürfen; KI-generiert
KI-generierte Illustration einer möglichen Einsatzsituation. Keine reale Kundenaufnahme oder Anbieteranlage.

Kurzorientierung: mehrere Websites bewusst bündeln

Webhosting Pro von webhoster.de AG richtet sich im belegten Katalog zwischen Starter und Business ein. Für hosterliste.de ist der entscheidende Auswahlpunkt die Kombination aus mehr Ressourcen und bis zu fünf genannten WordPress-Seiten. Das kann für ein kleines Unternehmen mit Hauptwebsite und ergänzenden Projekten interessant sein. Es verlangt aber eine Planung darüber, welche Websites zusammengehören, wer sie pflegt und wie ihr gemeinsamer Betrieb kontrolliert wird. Mehr Kapazität schafft Spielraum; sie schafft keine automatische Trennung der Verantwortung.

Dieses Dossier betrachtet deshalb den Alltag eines kleinen Websitebestands: eine Unternehmensdarstellung, ein thematischer Auftritt und vielleicht eine eigenständige Veranstaltungsseite. Diese Beispiele sind redaktionelle Szenarien und keine Aussagen über tatsächliche Kunden. Wir haben keine Benchmarks oder eigenen Belastungstests durchgeführt. Die hier genannten Tarifdaten stammen aus den am 7. Oktober 2026 überprüften offiziellen Seiten des Anbieters.

Die beworbenen Produkte gehören zu webhoster.de AG. Das Portal ist eine Auswahlhilfe für diesen Katalog und kein vollständiger Marktvergleich. Wer lediglich eine schlanke Website betreibt, sollte Starter mitprüfen. Wer eine größere Zahl getrennter Installationen fest eingeplant hat, findet in Business einen anderen Umfang. Pro verdient eine Entscheidung anhand des eigenen Bestands, nicht allein anhand seiner mittleren Position.

Ein gemeinsamer Bestand braucht eine erkennbare Ordnung

Bei mehreren Websites entsteht Komplexität oft früher durch Organisation als durch Technik. Die Hauptwebsite wird von einer Agentur gestaltet, der Blog von einem Mitarbeiter gepflegt und eine Kampagnenseite von einem freien Dienstleister angelegt. Ohne gemeinsame Übersicht weiß später niemand, welche Zugangsdaten gelten, wann die letzte Sicherung entstand und ob ein altes Plugin noch benötigt wird. Ein Tarif mit mehreren Installationen sollte daher mit einer einfachen Projektliste beginnen.

In dieser Liste erhält jede Website einen Zweck, eine verantwortliche Person und einen eigenen Änderungsrhythmus. Eine dauerhaft betriebene Marke ist anders zu behandeln als eine kurzfristige Veranstaltungsseite. Auch die Frage, ob Installationen getrennte Kundendaten verarbeiten, verdient Aufmerksamkeit. Die gemeinsame Hostingrechnung beantwortet nicht, welche Personen auf welche Inhalte zugreifen dürfen. Rechte und Übergaben müssen zur wirtschaftlichen Struktur passen.

Pro kann eine praktische Bündelung ermöglichen, wenn die Websites tatsächlich gemeinsam geführt werden sollen. Ein Handwerksunternehmen mit mehreren Leistungsmarken hat möglicherweise dieselbe technische Betreuung, aber unterschiedliche Redaktionsverantwortliche. Hier lässt sich ein einheitlicher Pflegekalender nutzen, ohne überall identische Inhalte zu veröffentlichen. Die Auswahl wird weniger überzeugend, wenn unabhängige Kundenprojekte ohne geklärte Grenzen zusammengelegt werden.

Der Ratgeber für mehrere Websites erklärt die Unterschiede zwischen Domains, Installationen und Inhaltsbereichen. Besonders wichtig: Ein WordPress-Multisite-Verbund ist eine eigene Architekturentscheidung. Dass der Shop Multisite erwähnt, bedeutet nicht automatisch, dass beliebig viele eigenständige Websites außerhalb der angegebenen Anzahl erlaubt wären. Die konkrete Zählweise sollte vor der Bestellung bestätigt werden.

Was sich gegenüber Starter tatsächlich verändert

Der Shop führt für Pro 75 GB NVMe-Speicher, 8 GB nutzbaren RAM, vier vCores und 40 Prozesse auf. Genannt werden außerdem fünf WordPress-Seiten, 100 IMAP-Postfächer und eine kostenlose .de- oder .com-Domain. Der Sprung betrifft damit verschiedene Ressourcen gleichzeitig. Ob er für eine bestimmte Anwendung relevant ist, hängt davon ab, welche Grenze der aktuelle Betrieb tatsächlich erreicht. Mehr Speicher hilft nicht automatisch gegen eine ungünstige Datenbankabfrage.

Bei schmaler Ansicht: Tabelle seitlich wischen oder scrollen.

Pro im Webhosting-Katalog: ausgewählte bestätigte Shopdaten
Kriterium Starter Pro Business
WordPress-Seiten 1 5 10
NVMe-Speicher 10 GB 75 GB 150 GB
Nutzbarer RAM 2 GB 8 GB 32 GB
vCores 1 4 8
Prozesse 20 40 60

Die Zahlen dürfen nicht als feste Besuchergrenzen gelesen werden. Ebenso bleibt klärungsbedürftig, ob einzelne Ressourcen für den gesamten Tarif oder je Installation gelten und wie genau ein Grenzwert durchgesetzt wird. Die Kurzbeschreibung bietet dafür keine vollständige technische Spezifikation. Wer eine bestehende Anwendung migriert, sollte dem Anbieter aktuelle Beobachtungen zur Verfügung stellen, damit die Einschätzung auf dem wirklichen Betrieb beruht.

Auch die CPU-Frequenz ist auf den offiziellen Einstiegen unterschiedlich dargestellt: Marketing nennt mindestens 4,1 GHz, der Shop mindestens 4,2 GHz. Wir behandeln das als Quellenabweichung. Eine genaue Bestätigung gehört in die Bestellung; ein eigener Geschwindigkeitsvergleich lässt sich daraus nicht ableiten. Unser Ressourcen-Leitfaden hilft, Speicher, RAM, CPU und Prozesszahl getrennt einzuordnen.

Speicher als gemeinsames Budget behandeln

Mehrere Websites erzeugen mehrere Datenbestände. Jede Mediathek enthält Bilder und Varianten, jede Datenbank sammelt Inhalte und Einstellungen, jedes Projekt kann eigene Downloads mitbringen. Der Gesamtumfang wächst nicht nur durch neue Beiträge. Auch Testkopien, Exporte und ungenutzte Archive können Platz beanspruchen. Deshalb ist für Pro ein gemeinsames Speicherinventar sinnvoll, das den Verbrauch pro Website und zusätzliche betriebliche Dateien sichtbar macht.

Ein kleines Unternehmen kann dafür monatlich die größten Bestandteile notieren und mit dem geplanten Inhalt abgleichen. Eine Galerie mit neuen Projektfotos wächst anders als eine reine Leistungsdarstellung. Bei umfangreichen Downloads lohnt eine Prüfung, welche Dokumentversionen öffentlich bereitliegen müssen. Das Ziel ist nicht, jeden freien Platz sofort zu nutzen. Eine nachvollziehbare Reserve ermöglicht Aktualisierungen und hilft, unbemerkte Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.

Wie Website-, Datenbank-, Mail-, Staging- und Backupdaten auf das Kontingent angerechnet werden, geht aus der kurzen Produktbeschreibung nicht vollständig hervor. Diese Zuordnung gehört in die Anfrage an den Anbieter. Eine Zahl von 100 Postfächern ist besonders leicht misszuverstehen: Sie beschreibt die Anzahl, nicht ein unbegrenztes Mailarchiv für jede Person. Der Platzbedarf einer langjährig verwendeten Mailbox kann den kleinen Webauftritt derselben Person deutlich übersteigen.

WebsitebeständeBetriebsdateiengeplante ReserveGesamtbedarf
Die Darstellung erklärt das Planungsprinzip; sie zeigt keine gemessene Speicherverteilung.

Der Speicher-Ratgeber liefert eine Inventarvorlage. Auf deren Grundlage lässt sich Pro gezielt bewerten. Fehlt eine solche Bestandsaufnahme, wirkt mehr Speicher schnell beruhigend, obwohl noch gar nicht bekannt ist, was wächst und warum.

Gemeinsame Spitzen zählen mehr als einzelne Durchschnittswerte

In einem kleinen Websiteportfolio können mehrere Aufgaben zur selben Zeit auftreten. Eine Redaktion lädt Bilder hoch, eine zweite Website wird durchsucht und ein geplanter Import verarbeitet Daten. Durchschnittswerte über einen ganzen Tag verdecken solche Spitzen. Für die Auswahl sollte man deshalb auch die zeitliche Überlagerung betrachten. Es hilft wenig, jede Website isoliert als klein zu beschreiben, wenn alle wichtigen Vorgänge gleichzeitig stattfinden.

Ein sinnvoller Lastplan beginnt mit den Geschäftsabläufen. Welche Seiten können durch Werbung kurzfristig mehr Aufmerksamkeit erhalten? Wann werden regelmäßig Daten importiert? Gibt es individuelle Benutzerbereiche oder häufige Suchabfragen? Welche Aufgaben lassen sich außerhalb der geschäftlich wichtigen Zeiten erledigen? Diese Fragen können eine bessere Grundlage schaffen als eine pauschale Erwartung an Besucher pro Monat.

Die im Tarif genannten Cachewerkzeuge sind dabei nur ein Teil der Lösung. Öffentlich identische Seiten können anders behandelt werden als Antworten mit persönlichen Daten. Auch ein administrativer Import profitiert nicht automatisch von einem Seiten-Cache. Die Anwendung muss korrekt funktionieren, bevor sie auf Geschwindigkeit optimiert wird. Ein schneller falscher Inhalt wäre kein Erfolg. Der Performance-Ratgeber zeigt passende Beobachtungen ohne erfundene Belastungsgrenzen.

Für Pro ist außerdem zu klären, wie die Ressourcen zwischen den Installationen wirken. Die veröffentlichten Zahlen allein belegen weder eine eigene virtuelle Maschine je Website noch eine vollständige Lastisolation. Bei mehreren Projekten muss das Verhalten des Gesamtbestands besprochen werden. Wenn eine Anwendung regelmäßig kritische Spitzen auslöst, sollte die nächste Entscheidung nach ihrer Ursache erfolgen und nicht nur nach der nächsthöheren Speicherzahl.

Ein Updatekalender verhindert ungeordnete Paralleländerungen

Mit fünf möglichen WordPress-Seiten steigt die Zahl von Themes, Plugins und besonderen Inhaltsbausteinen. Ein Update, das bei der Hauptwebsite unproblematisch bleibt, kann eine andere Installation anders betreffen. Deshalb lohnt sich ein gemeinsamer Pflegekalender mit einer eigenen Abnahme pro Projekt. Die im Shop genannten WordPress-Werkzeuge erleichtern Verwaltung und Vorbereitung, machen die Anwendungen aber nicht automatisch identisch.

Praktisch sollte zuerst festgehalten werden, welche Website geschäftlich am wichtigsten ist und welche Funktionen getestet werden müssen. Danach werden Aktualisierungen in einer nachvollziehbaren Reihenfolge durchgeführt. Werden alle Websites gleichzeitig verändert, ist eine spätere Fehlerzuordnung schwieriger. Ein überschaubarer Schritt mit anschließender Kontrolle macht den Betrieb verständlicher. Jede Website braucht zudem eine zuständige Person, die fachlich beurteilen kann, ob ihr Inhalt und ihre Abläufe stimmen.

Staging wird auf der Produktseite genannt. Eine Testkopie sollte jedoch weder ungeschützt erreichbar sein noch unbemerkt echte Nachrichten oder Aufträge auslösen. Zugänge, Suchmaschinenhinweise und externe Schnittstellen verdienen eine eigene Konfiguration. Beim Übernehmen von Änderungen muss klar sein, ob nur Gestaltung oder auch Datenbankinhalte zurückgespielt werden. Sonst könnten neu eingegangene Daten durch einen älteren Teststand ersetzt werden.

Unser Staging-Leitfaden ergänzt den Tarifvergleich. Für ein kleines Portfolio gilt vor allem: Der Pflegeprozess wird gemeinsam organisiert, die Funktionskontrolle bleibt projektspezifisch. Ein einheitliches Hostingkonto sollte nicht dazu verleiten, Unterschiede zwischen den Websites zu übersehen oder überall dieselben Erweiterungen ohne Bedarf zu installieren.

Wiederherstellung für jede Website verständlich halten

Bei mehreren Projekten reicht die Aussage „es gibt ein Backup“ selten aus. Wenn nur eine Website einen Fehler hat, möchte man wissen, ob sie einzeln wiederhergestellt werden kann und welche Inhalte dadurch zurückgesetzt werden. Wenn mehrere Projekte gleichzeitig betroffen sind, stellt sich die Frage nach der Reihenfolge. Eine wichtige Unternehmenswebsite kann zuerst gebraucht werden, während ein Archiv etwas später folgen darf. Diese Priorität sollte vor einem Vorfall feststehen.

Der offizielle Tariftext nennt tägliche Backups und Sicherungen bei Bedarf. Daraus gehen keine genaue Aufbewahrungsdauer, Wiederherstellungszeit oder granulatere Wiederherstellungsoptionen hervor. Wir versprechen deshalb keine feste Frist. Die Fragen gehören an den Anbieter: Welche Bestände sind enthalten, wie viele Stände sind erreichbar, wer kann einen Restore auslösen und was geschieht mit Daten, die nach dem gewählten Stand entstanden sind?

Für den eigenen Betrieb kann eine kurze Projektkarte helfen. Sie enthält die Datenbankzuordnung, relevante Dateien, externe Abhängigkeiten und die fachliche Abnahme. So muss in einer Störung nicht erst rekonstruiert werden, welche Installation zu welchem Geschäftsbereich gehört. Auch die Verwahrung von Zugängen ist Teil der Vorbereitung. Ein Sicherungsarchiv ist wenig hilfreich, wenn niemand es der richtigen Anwendung zuordnen kann.

Der Backup-Ratgeber beschreibt diese Vorbereitung. Wer Pro auswählt, sollte die größere Anzahl von Websites als Anlass nehmen, die Wiederherstellung systematisch zu betrachten. Das schafft eine verlässlichere Handlungsgrundlage als die Annahme, dass die bloße Menge verfügbarer Speicherressourcen bereits eine vollständige Sicherungsstrategie darstellt.

Viele Konten sind kein fertiges Mailkonzept

Die 100 genannten IMAP-Postfächer können für ein kleines Unternehmen großzügig wirken. Dennoch sollte zuerst geklärt werden, wer tatsächlich ein Konto benötigt und welche Funktionsadressen gemeinsam bedient werden. Eine große Zahl möglicher Konten ersetzt keine Rechteverwaltung. Auch externe Mitarbeiter, Vertretungen und ausgeschiedene Beschäftigte brauchen einen geregelten Ablauf. Sonst wird die scheinbar einfache Paketfunktion im Alltag schwer kontrollierbar.

Bei mehreren Domains ist zudem zu unterscheiden, welche Marke welche Nachrichten versendet. Eine Unternehmenswebsite, eine Veranstaltungsseite und eine Rechnungssoftware können unterschiedliche technische Absender verwenden. Die aufgeführten SPF-, DKIM- und DMARC-Funktionen müssen zu diesen tatsächlichen Systemen passen. Allgemein vorhandene Verfahren belegen noch keine korrekte Konfiguration der einzelnen Domain und keine garantierte Zustellung jeder Nachricht.

Auch ein Umzug der Maildaten sollte separat geplant werden. Welche Konten sind derzeit aktiv, wo liegen Archive und welche Geräte greifen zu? Gibt es Kalender oder andere Funktionen außerhalb des beschriebenen IMAP-Angebots? Solche Anforderungen dürfen nicht stillschweigend aus einem bisherigen Dienst übernommen werden. Der Produktname Pro bedeutet nicht, dass jede zusätzliche Büroanwendung enthalten wäre.

Im Leitfaden zu Mail und Domain stehen die Auswahlfragen zusammen. Für Pro lohnt eine schriftliche Übersicht mit Domains, Benutzerkonten, Funktionsadressen und versendenden Diensten. So wird sichtbar, ob das Paket zum echten Kommunikationsbedarf passt und welche ergänzenden Leistungen weiterhin separat benötigt werden.

Mehrere Projekte in kontrollierten Etappen wechseln

Ein Portfolio sollte nicht allein deshalb an einem Termin komplett umziehen, weil es anschließend in einem Tarif liegt. Verschiedene Websites haben unterschiedliche Risiken und Beteiligte. Eine wenig veränderte Informationsseite kann als erster Durchlauf dienen, während eine regelmäßig aktualisierte Anwendung einen eigenen Umschaltplan braucht. Der gemeinsame Zieltarif lässt also weiterhin eine gestaffelte technische Migration zu.

Vor dem ersten Schritt werden Domains, Datenbanken, PHP-Anforderungen, Weiterleitungen und geplante Aufgaben inventarisiert. Für jede Website folgt eine geschützte Vorschau mit fachlicher Abnahme. Dabei ist wichtig, dass nicht nur die Startseite kontrolliert wird. Suche, Anfragen, Downloads, besondere Inhaltsmodule und Zugangsbereiche sollten anhand einer vorher vereinbarten Liste geprüft werden. Die zuständigen Personen müssen wissen, wie sie Fehler melden und wer sie bearbeitet.

  • Projekte nach Bedeutung und Änderungsrhythmus sortieren.
  • Technische Abhängigkeiten je Installation erfassen.
  • Vorschau und Funktionskontrolle je Website durchführen.
  • Domain- und Mailwechsel mit eigenen Prüfungen planen.
  • Alten Bestand erst nach dokumentierter Abnahme entbehrlich machen.

Die Marketingseite bewirbt Hilfe beim Websiteumzug. Für mehrere Anwendungen müssen Umfang und Voraussetzungen dennoch konkret abgesprochen werden. Ein allgemeiner Hinweis ist keine bestätigte Zusage für jeden Import, jedes Mailarchiv und jede Fremdschnittstelle. Wer fehlende Zugangsdaten erst am Umschalttag entdeckt, verliert wertvolle Handlungsmöglichkeiten.

Der Wechsel-Ratgeber hilft bei der Reihenfolge. Ein gut dokumentierter erster Umzug erleichtert die folgenden Projekte, weil Prüfwege und Zuständigkeiten bereits bekannt sind. Er ersetzt jedoch nicht die Kontrolle der unterschiedlichen Funktionen in den weiteren Installationen.

Kosten und Vertragsumfang in einer eigenen Zeile festhalten

Für Pro unterscheiden sich die offiziellen Preisdarstellungen zwischen Marketing und Shop. Die Marketingseite weist Umsatzsteuer aus; im Shop werden Intervalle angeboten und die Steuerberechnung mit dem Wohnort im Bestellprozess erläutert. Die sichtbaren Beträge sind daher keine ausreichende Grundlage für einen pauschalen Endpreis im Dossier. Wir empfehlen eine Prüfung der konkreten Konfiguration unmittelbar vor Abschluss und zeigen bewusst keine zeitlose Preiszusage.

Für ein Unternehmen mit mehreren Projekten sollten die Gesamtkosten trotzdem übersichtlich werden. Eine Zeile enthält den bestätigten Hostingbetrag und das vereinbarte Intervall. Weitere Zeilen betreffen zusätzliche Domains, Softwarelizenzen, Betreuung und externe Dienste. So lässt sich beurteilen, ob die gemeinsame Tarifwahl wirklich zu weniger Aufwand führt. Eine einzelne Rechnung bedeutet nicht automatisch, dass die Pflege aller Websites bereits bezahlt ist.

Mindestvertragslaufzeit und Zahlungsintervall sind gesonderte Auswahlpunkte im Shop. Ein jährlicher Zahlungsvorgang ist nicht allein eine Erklärung aller Kündigungsbedingungen. Ebenso sollten die enthaltene Domain, ein möglicher Transfer und spätere Erweiterungen konkret festgehalten werden. Unser Kosten-Ratgeber zeigt, welche Angaben für einen späteren Vergleich gebraucht werden.

Die Auswahl zwischen Pro und Business wird dadurch sachlicher. Wenn nur eine zusätzliche Installation benötigt wird, zählt der gesamte Betriebsbedarf. Wenn mehrere umfangreiche Projekte absehbar wachsen, verdient die Reserve Aufmerksamkeit. Beide Fälle sollten anhand derselben eigenen Inventarliste im Tarifvergleich geprüft werden, statt allein den Produktnamen als Größenmaßstab zu verwenden.

Wann Pro eine nachvollziehbare Wahl ist

Pro passt als Kandidat zu einem bewusst geführten kleinen Websitebestand, der die einzelne Starter-Installation überschreitet und dessen Ressourcenbedarf in den bestätigten Rahmen eingeordnet werden kann. Die Entscheidung wird belastbar, wenn Anzahl der Installationen, Datenbestand, gleichzeitige Aufgaben und Verantwortliche bekannt sind. Hinzu kommen die offenen Fragen zu Ressourcenverteilung, Mailvolumen und Wiederherstellung. Diese Punkte sind kein Gegenargument gegen den Tarif, sondern die Grundlage einer guten Bestellung.

Ein größeres Paket ist angebracht, wenn konkrete Anforderungen darüber hinausgehen. Ein kleineres bleibt sinnvoll, wenn mehrere Websites lediglich eine unbestimmte Idee sind und die aktuelle Anwendung überschaubar ist. Für eine ungewöhnliche Software oder besondere Systemanforderungen sollte zusätzlich die Abgrenzung zwischen Webhosting und Server gelesen werden. SSH im Merkmalskatalog ist dabei keine belegte Zusage für Rootzugang.

Die Originalproduktseite führt in den Shop des Anbieters. Prüfen Sie dort die aktuelle Zusammenfassung und lassen Sie offene projektspezifische Fragen vor Abschluss beantworten. Die Quellen am Ende nennen den Prüfstand dieses Dossiers. So lässt sich Pro als konkrete Option bewerten, ohne aus allgemeinen Tarifmerkmalen unbestätigte Zusagen für das eigene Unternehmen abzuleiten.

Quellen und Prüfstand

Primärquellen, zuletzt geprüft am 7. Oktober 2026. Anbieterangaben können sich ändern.

Für den nächsten Schritt

Die eigene Bedarfsliste erstellenEinen Wechsel vorbereitenRecherche und Grenzen nachvollziehen